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"Ein Jahr der Superlative"

Ernestina-Weihnachtskneipe: nachdenkliche Worte und neue Mitglieder

COBURG (rs) Die Verleihung eines 100-Semester-bandes sowie die Aufnahme von zwei neuen Fuxen in die Aktivitas waren die Höhepunkte der Weihnachtskneipe der Schülerverbindung Ernestina am Tag vor dem Heiligen Abend in vollbesetzten großen Saal der "Goldenen Traube". In seiner Rede sprach Alexander Luthardt als Vorsitzender des Altherren-Verbandes (AHV) von einem "Jahr der Superlative", während Erstchargierter Kamil Grzelak dazu aufrief, sich das alltägliche Leben nicht durch zusätzliche Aufregungen zu erschweren.

Der Beginn der festlichen Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Trauer, verstarb doch vor wenigen Tagen mit Erich Hitzbleck der älteste lebende Bundesbruder der Ernestina. Der frühere AHV-Vorsitzende Jürgen Marpert gedachte des "großzügigen Mäzens der Ernestina und des Ernestinums" mit bewegten Worten und ließ das Leben Hitzblecks, der fast 80 Jahre der Schülerverbindung angehörte und 1971 zum Ehrenmitglied der Ernestina ernannt worden war, Revue passieren.

150 Jahre Ernestinum, 127 Ernestina, fast 80 Jahre Treue der Verbindung durch Erich Hitzbleck, 60 Jahre Ehe von AHV-Mitglied Kurt Tendel, 18 Aktive und der weitere Ausbau des eigenen Kneipraums - angesichts dieser Zahlen und Ereignisse bezeichnete AHV-Vorsitzender Alexander Luthardt 1998 als ein "Jahr der Superlative". Doch jetzt heiße es nach vorne zu schauen und zu fragen, was das neue Jahr, das letzte in diesem Jahrtausend bringe.

"Es kommt der Euro und vielleicht kommt auch eine neue Regierung, denn die jetzige will auf einmal ja keiner mehr gewählt haben", so Luthardt mit einem Schmunzeln. Und weiter: "Ich hoffe auf ein friedliches Jahr ohne die schlimmen Ereignisse des ausgehenden Jahres."

An viel Erfreuliches, aber auch an die schlimmen Ereignisse wie das ICE-Unglück von Eschede, den verheerenden Wirbelsturm "Mitch" oder zuletzt den Irak-Krieg, erinnerte Erstchargierter Kamil Grzelak in seiner Ansprache.

Zudem rief Grzelak dazu auf, sich das Leben nicht durch Aufregungen über Kleinigkeiten zusätzlich zu erschweren. "Dazu ist das Leben einfach zu kurz."

Der Erstchargierte ließ aber auch die Ereignisse des abgelaufenen Jahres innerhalb der Ernestina Revue passieren. So standen zahlreiche Großveranstaltungen auf dem Semesterplan, und es konnten fünf neue Fuxen für die Aktivitas gewonnen werden. Kamil Grzelak: "Im neuen Semester gibt es mehr Freiraum, damit in jedem die Lust auf die Ernestina geweckt wird".

Zugleich appellierte er an die Alten Herren, vermehrt zu den Veranstaltungen des Bundes zu kommen, "denn nur so können wir Aktive das wahre Bundesleben erleben und erlernen."

Die Zeit stellte der Leiter des Ernestinums, Oberstudiendirektor Hans-Georg Kosuch, in den Mittelpunkt seiner Ansprache. "Niemand hat Zeit, auch der Rentner nicht", konstatierte er. Nur zu Weihnachten fänden die meisten Menschen auf einmal Zeit zum Leben. Kosuch: "Es wäre schön, wenn etwas von dieser Zeit ins neue Jahr mitgenommen werden könnte, statt sich ständig drängen zu lassen."

100-Semester-Band für Klaus Beyersdorf

COBURG (rs). Im Laufe der Festkneipe stand auch eine besondere Ehrung an. So erhielt Klaus Beyersdorf für seine 50jährige Treue zur Ernestina aus den Händen von AHV-Vorsitzendem Alexander Luthardt das 100-Semester-Band. Luthardt erinnerte in seiner Laudatio an die stete treue Beyersdorfs zum Bund als auch Verdienste des früheren Vorsitzenden des Altherren-Verbandes.

Dazu gehöre unter anderem das Knüpfen eines freundschaftlichen Verhältnisses zur Südtiroler Verbindung "Laurins Tafelrunde".

Und eine "frohe Botschaft" konnte schließlich noch Fuxmajor Sebastian Kretz verkünden. Im laufe des Abends hatten sich Christian Tauer und Sascha Gronwald dazu entschlossen, in die Ernestina einzutreten. Damit ist die Zahl der Aktiven auf 20 angestiegen.