Increase Font Size Option 7 Reset Font Size Option 7 Decrease Font Size Option 7

Veranstaltungen

Keine aktuellen Veranstaltungen.

Anmeldung



Wer ist online

Wir haben 71 Gäste online
Ernestina in der Öffentlichkeit - Nachruf für Erich Hitzbleck im Coburger Tageblatt (16.12.1998) PDF Drucken E-Mail
Beitragsseiten
Ernestina in der Öffentlichkeit
Bericht des Coburger Tageblatts von der Weihnachtskneipe 2015
Neue Presse zur Weihnachtskneipe 2011
Coburger Tageblatt zur Weihnachtskneipe 2003
Coburger Tageblatt zum AHV-Osterconvent (AHV-Jahreshauptversammlung 2003)
Coburger Tageblatt zur Weihnachtskneipe 2002
20 Jahre Münchner Ernestina-Stammtisch
Coburger Tageblatt zum 130. Stiftungsfest 2001
Coburger Tageblatt zum Fünf-Farben-Kommers 2001
Coburger Tageblatt zur Weihnachtskneipe 2000
Coburger Tageblatt zum 129. Stiftungsfest
Coburger Tageblatt zum AHV-Osterconvent (AHV-Jahreshauptversammlung 2000)
Coburger Tageblatt zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dr. Adolf Dehler
Festrede zum
Coburger Tageblatt zum AHV-Osterconvent (AHV-Jahreshauptversammlung 1999)
Weihnachtskneipe 1998 (Pressebericht)
Nachruf für Erich Hitzbleck im Coburger Tageblatt (16.12.1998)
Ernestina nimmt an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen der Bürgerwehr Königsberg teil
127. Stiftungsfest 1998
Coburger Tageblatt zum AHV-Osterconvent (AHV-Jahreshauptversammlung 1998)
Festrede zum Oberfrankenkommers 1998
Coburger Tageblatt und Neue Presse zum Oberfrankenkommers 1998
Coburger Tageblatt zur Weihnachtskneipe 1997
Neue Presse zur Weihnachtskneipe 1997
Neue Presse zur Familienrallye 1997
Coburger Tageblatt zur Weihnachtskneipe 1996
Coburger Tageblatt - Kneipen, Kratzer und Convent
Coburger Tageblatt - Eliteausbildung keine Frage des Geldes
Coburger Tageblatt - Die Wurzeln reichen bis ins Mittelalter
Rede des Schulleiters anlässlich des Festaktes zum 125jährigen Jubiläum der Ernestina
Festrede anläßlich des Festkommerses des 125. Stiftungsfestes
Aus der Festschrift zum 125. Stiftungsfest
Alle Seiten

 

Ernestina trauert um Erich Hitzbleck

COBURG (rs) Der Altherren-Verband und die Aktivitas der Schülerverbindung Ernestina trauern um ihren ältesten Bundesbruder: Im Alter von 96 Jahren verstarb am 8. Dezember Erich Hitzbleck in seiner Heimatstadt Duisburg. Bis zuletzt hielt er stets engen Kontakt mit "seiner" Ernestina und "seinem" Ernestinum, das er zuletzt aus Anlaß des 150jährigen Bestehens in diesem Jahr mit einer großzügigen Spende bedachte.

Erich Hitzbleck wurde am 23. Februar 1902 in Duisburg geboren. Gesundheitsprobleme des jungen Erich und seines Bruders waren es, die die Familie Hitzbleck veranlaßte, nach Coburg zu ziehen. Von 1912 bis 1921 besuchte Erich Hitzbleck das Ernestinum, die damals noch "herzogliche Oberrealschule". "Wir waren traurig, als die Zeit in Coburg zu Ende ging", sagte Hitzbleck anläßlich eines Tageblatt-Interviews zum Jubiläum des Ernestinums.

Sein weiterer Lebensweg führte ihn 1921 für zwei Jahre nach Duisburg zurück, wo er eine Ausbildung bei einer Rheinschiffahrtsfirma absolvierte. 1923 begann Hitzbleck mit dem Studium der allgemeinen Wirtschaftskunde in Dresden, 1926 fuhr er für ein Jahr nach New York, um seine Englischkenntnisse zu verbessern. Doch nach zwölf Monaten kehrte er nicht nach Deutschland zurück, zu gut gefiel es ihm in den Staaten, schließlich lernte er in Detroit auch seine Frau kennen.

Während Erich Hitzbleck in den USA lebte, hatte sein Vater in Duisburg neben einem Baugeschäft auch eine Bank und einen Wohnungsbaugesellschaft gegründet. Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war - Erich Hitzbleck überstand seinen zweijährigen Einsatz unversehrt - wurde ihm vom Vater die Prokura in der Bank übertragen.

Nach dem Tod des Vaters in Jahree 1949 wurde Erich Hitzbleck laut väterlicher Verfügung auch Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbaugesellschaft. Schließlich wurde er Leitender Direktor der Bank, an deren Spitze er bis zu seiner Pensionierung 1967 stand. Trotz der Entfernung zu Coburg - der Kontakt zu seiner "zweiten Heimat" riß nie ab. Vor allem über die Ernestina waren stets Verbindungen vorhanden, Freundschaften wurden, solange es die Gesundheit zuließ, durch gegenseitige Besuche intensiv gepflegt.