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Ernestina in der Öffentlichkeit - Ernestina nimmt an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen der Bürgerwehr Königsberg teil PDF Drucken E-Mail
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Festrede anläßlich des Festkommerses des 125. Stiftungsfestes
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Unterricht im historischen Ambiente

Ernestina Teilnehmer bei Feierlichkeiten der Königsberger Bürgerwehr

Mit verschiedenen Veranstaltungen feierte die Bürgerwehr Königsberg Anfang Juli ihr 150jähriges Bestehen. 1848 organisierten die Männer der Stadt eine Bürgerwehr, um für mehr Freiheit und Rechte der Bürger einzutreten. Als einzige in Deutschland hat die Bürgerwehr Königsberg diese lange zeit überdauert und die Tradition aus dem letzten Jahrhundert nicht nur in ihren alljährlichen Auszügen, sondern auch in der Pflege der Geschichte bis auf den heutigen Tag bewahrt. Einer der vielen gründe, dieses Jubiläum zu feiern. Und auch eine Abordnung der Ernestina nahm an den Veranstaltungen teil.

Der große Saal der Stadthalle von Königsberg war der Rahmen für den feierlichen Festkommers, an dem viele Ehrengäste und die Bevölkerung Königsbergs teilnahmen.

Bbr. Bürgermeister Richard Dlouhy für die Stadt Coburg, Bbr. Dr. Harald Bachmann als Vorsitzender der Historischen Gesellschaft Coburg sowie die Ernestina waren ebenfalls unter den Gästen.

In seiner sehr ausführlichen Festansprache stellte der Hauptmann der Bürgerwehr, Wolfgang Fischer, die Revolution von 1848 und ihre Ereignisse in Deutschland und speziell in Königsberg in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Bürgermeister Richard Dlouhy stellte die noch immer starken Verbindungen zwischen Königsberg und Coburg heraus während der unterfränkische Regierungspräsident Dr. Franz Vogt sich stolz darüber zeigte, daß es in seinem Regierungsbezirk noch eine so gut funktionierende Bürgerwehr gibt.

Die Festrede des Abends hielt der bayerische Justizminister Hermann Leeb. Dieser sprach von dem Jahr 1848 als einem "Meilenstein in der verfassungsrechtlichen Entwicklungsgeschichte in Deutschland", als ein Grundstein für Freiheit und Demokratie gelegt wurde. Passend ausgestaltet wurde die Festveranstaltung durch die Coburger Christian Schwenk und Kurt Stefan Weber mit Liedern aus der Zeit vor, während und nach der Revolution von 1848.

Höhepunkt der Festtage war dann der sonntägliche Festumzug durch Königsberg, der anfangs unter keinem guten Stern stand, regnete es doch in den Stunden vor dem Umzugsbeginn ständig. Als sich der Zug vom Festplatz aus jedoch in Bewegung setzte, schlossen sich die himmlischen Pforten.

Über 700 Mitwirkende aus ganz Süddeutschland nahmen an dem Festzug teil und versetzten die Regiomontanus-Stadt ins vergangene Jahrhundert. Mehrere hundert Schaulustige säumten die Straßen Königsbergs und bedachten die Teilnehmer mit viel Beifall. Insgesamt 25 Gruppen, darunter 14 Bürger- und Landwehrgruppen, die drei Coburger Schülerverbindungen, die Biedermeier- und Revolutionsgruppe aus Gernsbach in Baden und die Altburschenschaft aus Königsberg in Hessen zogen, begleitet von Musikkapellen, durch die Alts tadt.

Historische Kostüme, Schlapphüte, altertümliche Gewehre, Bajonette, Trommeln und Kanonen beherrschten das Stadtbild und sorgten für einen lebendigen Geschichtsunterricht im historischen Ambiente.

Andreas Kuschbert