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Coburger Tageblatt - Dienstag, 9. April 1996

Eliteausbildung keine Frage des Geldes

Festakt zum 125jährigen Bestehen der Ernestina / Hans-Georg Kosuch Festredner

COBURG (aku). Mit einem Festakt im Rathaussaal, an dem Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teilnahmen, wurden am Ostersamstag die Feierlichkeiten zum 125jährigen Bestehen der Schülerverbindung Ernestina eröffnet. Festredner war dabei der Leiter des Ernestinums, Oberstudiendirektor Hans-Georg Kosuch. Sein Thema: "Der Bildungsauftrag des heutigen Gymnasiums."

In seinen Ausführungen machte Kosuch deutlich, daß man auf das gesellschaftliche Spannungsfeld eingehen müsse, wenn man vom Bildungsauftrag des Gymnasiums sprechen wolle. So würden Familie und Schule als stabilisierende Faktoren der Gesellschaft von den Gesellschaftsveränderern dauernd in Frage gestellt.

Kosuch: "Die Gesellschaft braucht die Schule aber als stabilisierendes Element. Sie wandelt sich zwar auch, reflektiert aber diesen Wandel. Deshalb wird die Schulentwicklung zu Recht immer der gesellschaftlichen Entwicklung hinterherhinken." Zugleich machte er deutlich, daß die vielfach geäußerte Kritik an der Schule die Strukturkrise der heutigen Gesellschft widerspiegelte.

So müsse der Bildungsauftrag des heutigen Gymnasiums vielmehr vor dem Hintergrund des sich vollziehenden Paradigmenwechsels von der Moderne zur sogenannten Postmoderne zu sehen sein. Nach den Worten von Kosuch wird der derzeitige grundlegende Wandel in der Wissenschaft Auswirkungen auf das geistige und kulturelle Leben der gesamten Menschheit haben. Und weiter: "Investitionen in das Bildungswesen sind die beste Zukunftssicherung." Es dürfe auf keinen Fall dazu kommen, daß eine Eliteausbildung eine Frage des Geldes wird. "Alleine Eignung und Befähigung des Einzelnen darf entscheiden."

Kosuch machte deutlich, daß die Schule als Institution heute keineswegs schlechter sei als früher. Sie erweise sich als ein lernfähiges System "und sie tut gut daran, nicht jede Neuerung kritiklos zu übernehmen".

"Dem Lehrer fällt dabei die Aufgabe zu, den Kindern einen Weg durch den Informationsdschungel zu zeigen", konstatierte Kosuch.

Im Rahmen des Festaktes überreichte AHV-Vorsitzender Jürgen Marpert an das Gymnasium Ernestinum eine Spende in Höhe von 1500 Mark. Umrahmt wurde die Feierstunde vom Orchester des Ernestinums unter der Leitung von Studiendirektorin Annelie Heußel.