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Ernestina in der Öffentlichkeit - Coburger Tageblatt zur Weihnachtskneipe 2000 PDF Drucken E-Mail
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"Ihr seid Vorbilder für uns Jüngere"

Schülerverbindung Ernestina ehrte Mitglieder für ihre 50-jährige Treue

COBURG

Vor 50 Jahren traten 15 junge Schüler des Ernestinums in die Schülerverbindung ein, auch mit dem Ziel, die Verbindung zur Schule und den Freunden auch nach der Schulzeit aufrecht zu erhalten. "50 Jahre Treue zu einem Verein in einer immer schnelllebigeren Zeit, das ist eine Leistung, die Hochachtung verdient", konstatierte denn auch der Vorsitzende des Altherren-Verbandes, Andreas Kuschbert, bei der Weihnachtskneipe der Schülerverbindung Ernestina im voll besetzen Pfarrsaal von St. Augustin. Und als äußeres Zeichen des Dankes für die 50-jährige Treue überreichte er vier Bundesbrüdern das Hundert-Semester-Band der Ernestina.

"Ihr seid wahrlich Vorbilder für uns jüngere Ernestiner", sagte Kuschbert als er Bernhard von Brevern, Dieter Loew, Hanns-Günther Schaller und Gert Schnell das Ehrenband überreichte

Die Geehrten ihrerseits bedankten sich für die Auszeichnung mit großzügigen Spenden in die Aktivenkasse. Nachdenkliche Worte fand Pfarrer i.R. Dieter Loew im Namen der Ausgezeichneten.

Besinnliche und kritische Worte fand Erstchargierter Christian Erkenbrecher in seiner Rede. So stellte er die Frage, ob überhaupt ein Fest wie Weihnachten notwendig sei, um seinen Mitmenschen etwas zu schenken. Nach seinen Worten entwickle sich anscheinend das Jahr über ein Stau, der sich dann zu Weihnachten entlade.

Auch hinterfragte er die große Zahl von Spendenaufrufen zur Weihnachtszeit. "Die Zahl der Spenden steigt anscheinend direkt proportional zur Zahl der geöffneten Türchen am Adventskalender", so Erkenbrecher. "Dabei gibt es das ganze Jahr über Not und Leid." So sollten die Menschen seiner Ansicht stets Dankbarkeit lernen, statt Geiz und Gier regieren zu lassen.

Den Jahreswechsel und das Jahr 2000 ließ AHV-Vorsitzender Andreas Kuschbert in seiner Ansprache Revue passieren. Dabei machte er deutlich, dass von der Euphorie und den Ängsten zum Millenniumswechsel schnell nichts mehr übrig geblieben sei und der ganz normale Alltag die Menschen eingeholt habe. Negative Schlagzeilen über Katastrophen und Krisen hätten das Jahr weitaus mehr geprägt als die positiven Nachrichten.

Zufrieden zeigte sich Kuschbert über den Verlauf des Jahres 2000 aus Ernestina-Sicht. So habe ein neuer AHV-Vorstand seine Arbeit aufgenommen, die Aktivitas habe sich mit Erfolg bemüht, mit Veranstaltungen das Bundesleben zu bereichern. "Die Ernestina ist noch immer ein lebendiger Bund, für den es sich lohnt einzutreten, egal ob als Aktiver oder als Alter Herr", resümierte Kuschbert. In diesem Zusammenhang verwies er auf das 130-jährige Bestehen der Ernestina, das im nächsten Jahr zu Ostern gefeiert werden soll.

Die Grüße der Schulleitung überbrachte der stellvertretende Direktor des Ernestinums und AHV-Vorstandsmitglied, Studiendirektor Walter Hofmann. In seiner Ansprache berichtete er über die zahlreichen Neuigkeiten am Ernestinum, angefangen von der Rekordschülerzahl von 1046 bis hin zum Stand der Dinge beim Neubau, der zum nächsten Schuljahr bezogen werden soll.

Angesichts der großen Schülerzahl muss das Ernestinum inzwischen schon einige Klassen auslagern, zum Beispiel ins benachbarte Haus der Gemeinde. "Und wir schauen schon auf das Haus unseres Bundesbruders und Bürgermeisters Richard Dlouhy", sagte Walter Hofmann. Und auf eine weitere Neuerung wies er hin: So verschwindet künftig das Michaelisgässchen und die Schulhöfe der Ernestinums und des Alexandrinums werden zusammengelegt.

Einer Tradition folgend überreichte Klaus Beyersdorf als "Weihnachtsmann-Ersatz", wie er schmunzelnd meinte, die zwei neuesten Konferenzbände der Prinz-Albert-Gesellschaft an Walter Hofmann. "Damit ist das Ernestinum die einzige Schule auf der Welt, die alle Konferenzbände besitzt", so Beyersdorf. rs